Uhrmacherbedarf

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Werkzeugliste
Punzenkiste
Hammer
Körner (fein)
Werkhalter 2 (für Taschen - und Kleinuhren)
Goupille - Zange
Brucelle, Nickel (Arbeitsbrucelle)
Brucelle Nr. 4
Brucelle Nr. 5
Brucelle mit Kunststoff - Einsätzen
Réglage- Broschen, 3 versch. Grössen (Bergeon Nr. 30015 PMG)
Glasplatte mit Loch (Bergeon Nr. 30105 - A)
Lochplatte Messing (Bergeon Nr. 30106)
Virole - Aufdrücker, Virole - Dreher (Bergeon Nr. 30017 PMG)
Virole - Abheber (Bergeon Nr. 5430)
Plateau - Abheber
Rundlaufzirkel für Balancier (Bergeon Nr. 4000)
Migros
Kontroll - Lupe 10* 61620;
Schraubenzieherspiel
Schiebemandrin (fein 2/20)
Bürste (fein)
Pinsel (fein)
Reib - und Glättahlen (fein)
Benzinglas
Reglette für Flach - und Rundlaufkontrolle
India - Stein (braun)
Blasbalg
Putzholz
Holundermark
Oeler
Schreibzeug, Massstab, Geodreieck
Schürze

Der Uhrmacherberuf: Fachrichtung Rhabillage 

 



 



 


 
Die Tätigkeiten 
Uhrmacher/innen des Fachgebiets Rhabillage befassen sich mit der Reparatur und dem Unterhalt von Klein- und Grossuhren sowie mit dem Zusammenbau von Produkten der Uhrenindustrie. Sie kenne die damit verbundenen Produktionsverfahren und sind für die Qualitätssicherung zuständig.

 

Uhrmacher des Fachgebiets Rhabillage kennen sich mit mechanischen und elektronischen Armbanduhren aus, mit Grossuhren und mit speziellen Uhren (z.B. Chronographen). Sie warten und reparieren Zeitmessgeräte aller Art, bauen Luxusuhren zusammen und überwachen maschinelle Arbeitsvorgänge in der Fabrikation.

 

Für alte antike Uhren sind nicht immer Ersatzteile erhältlich. Uhrmacher des Fachgebiets Rhabillage sind in allen feinen Metallbearbeitungstechniken so ausgebildet, dass sie fehlende Teile selbst konstruieren und herstellen können.

 

Kontaktmöglichkeiten zu Kunden bietet die Verkaufstätigkeit im Fachgeschäft, wo die Kunden kompetente Beratung bei Verkauf und Service erwarten.
 
 

Das Berufsbild  

 


 
Die Herstellung einer Uhr erstreckt sich über eine Vielzahl verschiedener Fachbereiche (Design, Mikromechanik, Glanzschliff, Elektronik usw.).

 

In diesem Universum nimmt der Uhrmacher eine besondere Stellung ein, da er praktisch als einziger sämtliche Prozesse der Uhrenherstellung kennt und beherrscht. Der Uhrmacher ist eine polyvalente Fachkraft, deren Sachkenntnis nahezu in allen Abteilungen der Unternehmen benötigt wird.

 

Dem Uhrmacher stehen sehr unterschiedliche Arbeitsplätze offen. Das alte Bild vom einsamen Uhrmacher, der stundenlang über seiner Arbeit hockt, entspricht nicht mehr ganz dem Stand der Dinge.

 

In Wirklichkeit arbeiten viele Uhrmacher gar nicht mehr an der Werkbank, sonder lenken beispielsweise die Arbeit als Teamleiter oder übernehmen die Ausbildung der Lehrlinge. Die fundierte Produktekenntnis ebnet nicht selten den Weg zu Manager- oder Betrieblsleiterfunktionen.

 

Die Ausbildung als Uhrmacher ist also vielmehr ein Sprungbrett. Uhrmacher sind inzwischen auf sämtlichen Betriebsebenen zu finden, ob an der Werkbank oder in der Geschäftsleitung.
 
 

Der Uhrmacherberuf: Fachrichtung Industrie  


 
Die Tätigkeiten 
Uhrmacher/innen des Fachgebiets Industrie befassen sich mit der Produktion und dem Zusammenbau von mechanischen und elektronischen Uhren aller Art und Grösse. Sie führen anspruchsvolle Wartungsarbeiten aus und beteiligen sich an der Optimierung von Arbeitsabläufen in der Produktion. Sie sind vor allem in den industriellen Betrieben tätig.

 

Uhrmacher des Fachgebiets Industrie befassen sich hauptsächlich mir der Produktion und dem Zusammenbau von Uhrenteilen. Es stehen ihnen verschiedene Tätigkeitsgebiete offen: die Produktion, das Labor oder die Qualitätssicherung. Im Labor werden u.a. Produktefehler analysiert und Teile getestet. In der Qualitätssicherung werden u.a. Produktionsstandards oder Kontrollperioden festgelegt und Methoden entwickelt, die eine gleichmässsige Produktion gewährleisten.

 

Eine weitere Aufgabe ist die Leitung von Montagewerkstätten. Dort ist er/sie Vorgesetzer eines Produktionsteams, das sich in der Regel aus teil- und unqualifizierten Arbeitskräften zusammensetzt.
 
 

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Hat dieser Beruf eine Zukunft?

Für einen jungen Menschen, der seine Ausbildung im ZeitZentrum abgeschlossen hat, stehen die Chancen, eine interessante Stelle zu finden, besser als je zuvor.

 
 
Was ist eine Uhrmacherin-Rhabilleuse, ein Uhrmacher-Rhabilleur?

Das französische Wort "rhabiller" bedeutet "wieder instandstellen". Der Uhrmacher-Rhabilleur hat umfassende Kenntnisse aller mechanischen und elektronischen Armbanduhren sowie spezieller Uhren mit Komplikationen (z. B. Chronographen) und Grossuhren. Dank einer gründlichen manuellen Ausbildung und vertieften theoretischen Kenntnissen beherrscht er die Reparatur- und Servicetechnik.

 
 
Wo arbeitet eine Uhrmacherin-Rhabilleuse, ein Uhrmacher-Rhabilleur?

Seine berufliche Tätigkeit übt er im Fachgeschäft für Uhren-Bijouterie, in der Industrie oder in einer Service-Abteilung im Ausland aus.

 
 
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wenn ich eine Uhrmacherlehre absolvieren will?

Die Anforderungen sind: Sinn für sauberes und exaktes Arbeiten, gute Handfertigkeit, Geduld, Konzentrationsvermögen und Verständnis für technische Vorgänge.

 
 
Welche Berufsmittelschule kann ich während der Lehrzeit besuchen?

Die technische Berufsmittelschule in Solothurn. Der Abschluss ist Voraussetzung für das Studium an einer Fachhochschule technischer Ausrichtung.

 
 
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen nach der Lehrzeit?


Ingenieurin FH / Ingenieur FH
Mikrotechnikerin TS / Mikrotechniker TS
Restaurationstechnikerin TS / Restaurationstechniker TS
dipl.Uhrmachermeisterin / dipl. Uhrmachermeister


 
 
Welche Aufstiegsmöglichkeiten hat eine Uhrmacherin-Rhabilleuse, ein Uhrmacher-Rhabilleur?

In der Industrie: Chef/in einer Montage- oder Reparatur-Abteilung, Instruktor/in von Anlernpersonal oder Lehrlingen, Assistent/in im Konstruktionsbüro oder im zeitmesstechnischen Labor, Leiter/in einer Service-après-vente-Stelle im In- oder Ausland.

 
 

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